2016 Grävenwiesbach

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Grävenwiesbach11.07.2016

Gott zur Ehr’ – uns allen zur Freude

 

KLASSIK UND MODERNE Kirchenkonzert in St. Konrad

Kirchenkonzert in St. Konrad begeistert / Posaunenchor Rod feiert sein 35-jähriges Bestehen GRÄVENWIESBACH - (anr). Mit einem stimmlich hervorragend besetzten, vielfältigen Kirchenkonzert begeisterten am frühen Samstagabend der Posaunenchor Rod an der Weil, der katholische Kirchenchor Grävenwiesbach und der Cantate-Kreis Hochtaunus das Publikum in St. Konrad von Parzham in Grävenwiesbach. Besonderen Applaus erhielten die Auftritte der drei Solisten Katharina, Anna und Christopher Meisemann, die mit Sopran-, Alt- und Bassstimmen außergewöhnlichen Gesang in das Gotteshaus brachten.

Der Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde Rod an der Weil feiert in diesem Jahr sein 35-jähriges Jubiläum. Chorleiter Paul-Achim Uhrig war es eine Herzensangelegenheit, das musikalische Programm des Posaunenchors noch einmal in St. Konrad darzubieten: „Wir sind hier regelmäßiger Gast am vierten Advent und fühlen uns ein bischen zu Hause“, erläuterte Uhrig das Zustandekommen des Konzertes.

Posaunenchormitglied Elisabeth Meisemann begrüßte die Gäste und stellte das Programm des Konzerts mit den Worten „Gott zur Ehr’ – uns allen zur Freude“ vor. Meisemann sorgte mit feinfühligen Lesungen für gleitende Übergänge, als sie den „Rat des Vaters“, „Keine Furcht vor dem Leben“, „Lobpreisung“ und schließlich „Die Hoffnung“ betonte, welche die Geschichte Jesu ausdrücke.

Der Posaunenchor eröffnete das Konzert temperamentvoll mit dem ersten Satz aus der „Suite Baroque“ von Traugott Fünfgeld, dem bärenstarken Klang der „Dorischen Intrade“ von Magdalene Schauß-Flake aus dem Jahre 1921 und ganz einfach mit „Bist du bei mir“ sowie „So sei nun Seele“ von Johann-Sebastian Bach. Mit dem „Abendlied“ von Rheinberger präsentierte der Posaunenchor den tröstenden „Evergreen unter den Chören“, um dann zusammen mit dem katholischen Kirchenchor bei „Preis und Anbetung“ von Christian Rinck starke und kraftvolle Klänge bis unters Kirchendach zu bringen. „Geh aus mein Herz und suche Freud’“ zusammen mit dem Publikum, „Jauchzet dem Herrn alle Welt“, herbstliche Stimmung im Gebirge bei „Yellow mountains“ von Jacob de Haan und als wehmütiger Ausklang „Best memories“ von Dieter Wendel zeigten eindrucksvoll das vielfältige Repertoire der Roder Blechbläser.

Der Cantate-Kreis Hochtaunus unter der Leitung von Bernward Bruchhäuser-Meisemann startete dagegen klassisch klangvoll mit „Lobt Gott getrost mit Singen“, brachte zusammen mit dem Kirchenchor klassisch „Jesus bleibet meine Freude“ und „Ave Maria“ sowie wieder alleine sanft „Gnädig und barmherzig“ zu Gehör. Der Beitrag des Cantate-Kreise schloss freudig und melodisch mit „Oh du schöner Rosengarten“ von Gerhard Grimpe. Ganz bewegend war der gemeinsame Gesang mit dem Kirchenchor bei „Gott hat mir längst einen Engel gesandt“ von Thomas Gabriel und der „Mondnacht“ von August Pannen. Immer wieder begeisterten Applaus erhielten die drei erwachsenen Meisemann-Kinder. Christopher demonstrierte seine außergewöhnliche Bass-Stimme beim „Cantabo Domino“ von Alessandro Grandi sowie Mendelssohn Bartholdys „Ich danke dir Herr“. Seine Schwestern Anna und Katharina komplettierten das dreifache Solo perfekt. Anna ließ ihre Alt-Stimme bei „Sei stille dem Herrn“ erklingen, während Katharina’s Sopran- Solo stark beim „Benedictus“ den Gesang des katolischen Kirchenchores prägte.

Die Gastgeber, ebenfalls unter der Leitung von Bruchhäuser-Meisemann, sangen zum Finale, unterstützt von den Klängen des Posaunenchors, „We shall overcome“ und sorgten bei der letzten Strophe gemeinsam mit dem Publikum für einen bewegenden Abschluss.



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